"No risk no fun" hört man oft bei vielen Freizeitaktivitäten. Auch im Alpinsport gilt manchmal derjenige als "cooler Typ", der hohe Risikobereitschaft zeigt. Der Begriff Sicherheit wird dann rasch mit Langeweile, oft sogar mit Feigheit assoziiert. "Mit Sicherheit mehr Spaß" – so heißt die richtige Antwort.
Die Einsatzzahlen der Bergrettung im vergangenen Jahr sowie der starke Anstieg der schweren und tödlichen Unfälle im vergangenen Jahr sprechen hier eine deutliche Sprache. Hinter nüchternen Zahlen stehen in jedem Fall Einzelschicksale und oft war dabei die Risikobereitschaft viel zu hoch und die Folgen dramatisch.

Sicherheitstipps beachten – Wintermärchen sorgenfrei erleben.
Dabei ist es genau umgekehrt. Nur ein perfektes Risikomanagement gibt uns die Möglichkeit unser persönliches Leistungspotential im Alpinsport auszuschöpfen – sprich richtig Spaß zu haben. Es heißt zwar immer: "Mut kann man nicht kaufen" - die Gesundheit jedoch auch nicht! Aus der Erfahrung und der Analyse vieler Unfälle hat die Bergrettung daher sieben einfache Sicherheitstipps zusammengefasst:

Sie hat gut lachen: Die Wanderung zu den Edelweißwiesen war perfekt geplant.
Aus Sicht der Bergrettung helfen diese Tipps mit, dass Sie ihr Ziel sicher erreichen und am Ende des Tages auf ein genussvolles Erlebnis zurückblicken können.
Wolfgang Bierbauer
Landeseinsatzleiter
Bilder: Friessenbichler