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Chronologie d. Lawinenereignisses:
Um ca. 14:00 fahren 2 Variantenfahrer (1 Snowboarder, 1 Schifahrer) im Gipfelbereich der Gemeindealpe abseits der gesicherten Piste ins freie Gelände. Sie befahren das steile Ostkar mit einer mittleren Neigung von 40°. Nach kurzer Zeit löst der Snowboarder ein relativ kleines Schnettbrett aus, welches ihn erfasste. Der Schifahrer wurde nicht mitgerissen und alarmierte die Bergrettung. Die Kameraden der Ortsstellen Mitterbach und Mariazell starteten in den schwierigen Einsatz. Fast gleichzeitig wurde Gebietsalarm gegeben. Innerhalb einer Stunde waren 71 Bergretter/Innen des Gebeites Mitte im Einsatz. Zusätzlich wurden 2 Lawinensuchhunde der Bergrettung in das Gebiet eingeflogen. Die erste Mannschaft der Bergrettung suchte in der Zwischenzeit den steilen oberen Hangbereich ab, wobei die Sicherheit des Teams im Vordergrund stand. Die Suchhunde, 2 Christophorus Hubschrauber und ein BMI Huschrauber suchten im unteren Bereich des großflächigen Lawinenabganges. Schließlich ortete ein Hubschrauberteam den teilweise Verschütteten durch Sichtung ca. 200 Hm unterhalb des Anrisses!! Mittels Taubergung konnte der Verunglückte letztlich geborgen werden. Leider konnte der Notarzt nur mehr den Tod des Wintersportlers feststellen. Um 17:37 schließlich erfolgte das Einsatzende.
Einsatzkräfte:
71 ÖBRD (Bergrettung NÖ/Wien Gebiet Mitte)
4 Mann AEG (Alpine Einsatzgruppe Lilienfeld /Alpinpolizei)
5 RK (Rotes Kreuz)
2 Lawinenhunde (Bergrettung)
2 Mann KIT (Krisen Interventions Team)
2 Christophorus Hubschrauber
1 BMI Hubschrauber
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